Aktion in NÖ

Streunerkatzen vom Fischapark suchen Lebensplätze

Sabine Piribauer ist eine große Tierfreundin und in Sorge um einige Streunerkatzen, die in Wiener Neustadt auf der Baustelle des Fischaparks hausen. Zusätzlich zur Kastration will sie die Tiere umsiedeln, da das Leben unter Baufahrzeugen und in Abflussrohren viel zu gefährlich ist. "Ich suche gute Plätze, zum Beispiel auf Gnadenhöfen oder in Reitställen, wo die Samtpfoten ihren Frieden haben und sicher sind", so Piribauer.

Nach einem Anruf im Rathaus und einem Gespräch mit dem zuständigen Amtstierarzt wickelt Katzenfreundin Sabine Piribauer jetzt ein kleines Kastrationsprojekt für Streunerkatzen in und um Wiener Neustadt ab. "Wir haben Gutscheine erhalten - ein Drittel der Kastration zahlt die Landesregierung, ein Drittel die Gemeinde, und ein Drittel der Tierarzt", erklärt die engagierte Frau.

Streunerkatzen leben auf Baustelle gefährlich
"Wir haben schon einige Streunerkatzen eingefangen, kastrieren und medizinisch versorgen lassen. Allerdings kann man die Tiere auf der Baustelle des Fischaparks eigentlich nicht mehr auslassen - es ist viel zu gefährlich", sorgt sie sich. Denn die Samtpfoten leben dort zwischen Baufahrzeugen und in Abflussrohren, neun konnten Piribauer und ihre Helfer bereits einfangen. "Die Tiere kommen bei uns in Quarantäne und können danach eigentlich vergeben werden."

Wer kann Samtpfoten aufnehmen?
Doch Streunerkatzen zu vermitteln gestaltet sich schwierig. Viele davon sind wild und werden nicht zahm, für ein enges Zusammenleben mit dem Menschen eignen sie sich nicht. Piribauer sucht nun geeignete Halter, die den Streunern auf entsprechenden Grundstücken ein Zuhause bieten können. "In Frage kommen etwa Gnadenhöfe oder Reitställe - den neuen Besitzern entstehen natürlich keine Kosten, aber die Katzen müssten bei uns in Wiener Neustadt abgeholt werden."

Informationen und Kontakt: Sabine Piribauer, Tel.: 0676/351 31 33, sabine.piribauer@gmx.at.

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