Die Grazer Experten erhalten bei der 85. Auflage der Mega-Schau viel Applaus: Der Stand 6261 in Halle 6 wurde neu gebaut, lockt mit einer schönen Holzkonstruktion mögliche Partner zu Verhandlungen an. Mit dem MILA Plus wird das innovative Plug-In-Hybrid-Sportwagenkonzept in Blitzgelb perfekt präsentiert – das Auto ist sexy, innovativ, flexibel und öko. Und an Experten-Know-how schickt Magna alles ins Rennen, was Rang und Namen hat: Europa-Präsident Günther Apfalter, Vize-Präsident Gerd Brusius, Entwicklungsboss Karl Stracke oder Finanzvorstand Anton Schantl.
Beim Messerundgang mit den Bossen wird schnell klar: Magna ist praktisch allgegenwärtig. "Es gibt wirklich kaum ein Auto, wo unsere Mitarbeiter nicht Hand angelegt haben", ist Brusius zu Recht stolz – und er schmunzelt: "Unsere insgesamt 131.000 Mitarbeiter müssen ja auch beschäftigt sein."
Was die Trends bei der Show der Giganten sind? "Es findet keine große Revolution statt, aber eine Evolution", sagt Apfalter. Sprich: Die Entwicklungen in Richtung Leichtbau, Mischantriebe und Abgasminimierung gehen weiter. Aber kein Grund zur Traurigkeit für alle PS-Fans: Auch die richtig heißen, schweren und superschnellen Boliden lassen in Genf die Herzen höher schlagen.
PS-Monster und Prunkstücke
Was es an den Pressetagen (die Schau öffnet erst heute offiziell, dauert dann bis 15. März) sonst zu bestaunen gab: Jede Menge Prominenz um VW-Starlet Lena Gercke, tolle Präsentationen oft als sündteure Supershows, Luxusveredler, Designer, die Wahl zum Auto des Jahres (Sieger: VW Passat), eine Formel-1-Show. Und jede Menge Höhepunkte: BMW steuert mit dem siebensitzigen Van, dem 2er Gran Tourer, die Familien an. Dafür präsentiert etwa Aston Martin mit dem DBX ein reines Elektroauto, Ferraris Vorstellung war wieder ein absolutes Highlight. Im Mittelpunkt: der 488 GT (V8, 670 PS, 330 km/h Spitzengeschwindigkeit, Kosten: 200.000 Euro). McLaren toppt das noch mit dem neuen 675 LT: 3,8-Liter-Bi-Turbo, 675 PS, auf 500 Stück limitiert, Kosten: 309.750 Euro, 330 km/h Topspeed). Auch Tesla mit 700 PS gibt es in Genf oder Opel mit dem Billig-Karl (Kosten: rund 9000 Euro). Das teuerste Prunkstück: der Aston Martin Vulcan (V12-Motor, 800 PS) kostet 1,5 Millionen Pfund – ohne Steuern, versteht sich.
Und schon an den ersten Tagen in Genf zeigten sich Apfalter & Co. in Höchstform. Leicht möglich also, dass in naher Zukunft Magna neue Aufträge an Land gezogen hat...
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