28.02.2015 13:34 |

Terrorangst

Islamisten bedrohen Heimspiel von Werder Bremen

Mehr als 40.000 Zuschauer werden zum Sonntag-Hit Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg erwartet – doch ob das Spiel tatsächlich stattfinden wird, ist nicht 100-prozentig fix. Denn die deutsche Polizei befürchtet, dass gewaltbereite Islamisten sich genau dieses Match ausgesucht haben könnten, um "Aktivitäten" in Bremen zu starten.
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Vonseiten des Klubs der ÖFB-Legionäre Zlatko Junuzovic und Sebastian Prödl gibt man sich allerdings betont gelassen: "Derzeit ist nicht an eine Absage gedacht", sagte Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin am Samstag.

Der Manager erklärte, dass er von der Polizei-Initiative überrascht worden sei, die Lage aber ernst nehme. "Wir müssen uns ständig über die Situation informieren", berichtete Eichin. Der Verein hält nach eigenen Angaben Kontakt zum Einsatzlagezentrum der Polizei. Von dort gab es bisher keine Hinweise oder Aufforderungen, die Partie abzusagen.

Zuvor hatte die Polizei in der Hansestadt von Hinweisen auf Aktivitäten potenzieller islamistischer Gefährder berichtet und "Schutzmaßnahmen im öffentlichen Raum" angekündigt. In der Innenstadt und an anderen Orten wie etwa am Flughafen waren am Samstag deutlich mehr Kräfte im Einsatz.

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