Sa, 18. August 2018

Gegner des Sparens

27.01.2015 15:00

Tsipras ernannte neues griechisches Kabinett

Zwei Tage nach seinem Wahlsieg hat der neue griechische Regierungschef Alexis Tsipras am Dienstag sein Links-Rechts-Kabinett ernannt. Er gab mit den Ökonomen Giannis Varoufakis (53) und Giannis Dragasakis (66) am Dienstag zwei scharfen Kritikern der Sparpolitik die Zuständigkeit für Finanzen.

Varoufakis werde als Finanzminister die Verhandlungen mit den Geldgebern führen, wie ein Regierungssprecher in Athen mitteilte.

Tsipras-Mitstreiter als Vizepremier
Dragasakis, langjähriger Syriza-Mitstreiter von Tsipras, werde als Vizepremier die Aufsicht über den gesamten Bereich Finanzen und Wirtschaft haben und auch an den Verhandlungen mit den Geldgebern teilnehmen.

Beide setzen sich vehement für das sofortige Ende der Sparpolitik ein. Sie sehen einen Schuldenschnitt als einzige Lösung für den Abbau des 320 Milliarden Euro großen Schuldenbergs Griechenlands.

ANEL-Chef als Verteidigungsminister
Panos Kammenos, Chef der rechtspopulistischen Unabhängigen Griechen (ANEL), dem Juniorpartner in der Regierung, übernimmt das Ressort Verteidigung.

Außenminister wird ein Technokrat, der Politikprofessor der Universität Piräus, Nikos Kotzias. Damit wolle Regierungschef Tsipras signalisieren, dass er eine "ruhige" Linie in außenpolitischen Themen fahren wolle, erklärten Analysten in Athen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.