Die EU-Kommission legt das österreichische Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige offiziell für mindestens ein Jahr auf Eis. Während die Politik zur Zwangspause verdonnert ist, drängt die Realität: Wie lassen sich Kinder und Jugendliche im Netz jetzt anders und vor allem wirksam schützen?
Weil die EU-Kommission mit dem „Kids Act“ eigene Vorgaben vorbereitet, muss Österreichs nationaler Gesetzesentwurf mindestens ein weiteres Jahr in der Schublade warten. Zwischenzeitlich zeichnen Studien ein alarmierendes Bild: Fast jeder zweite Jugendliche leidet unter dem medialen Druck, Schönheitsideale zu erfüllen und fast ein Drittel der Vielnutzer dachte bereits über Schönheitsoperationen nach. Zudem warnen Experten ohnehin, dass die Probleme der Onlinewelt nicht wie von Zauberhand mit dem 14. Geburtstag verschwinden.
Was denken Sie: Kann ein Schulfach für Medienkompetenz wirklich auffangen, was auf TikTok und Instagram passiert? Braucht es strengere Bildschirmzeiten und Handyverbote durch die Eltern, oder sind Mütter und Väter mit der digitalen Welt ihrer Teenager längst überfordert? Wie schützen Sie Ihren Nachwuchs im Netz?
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