Fr, 19. Oktober 2018

Fränky hört auf

12.12.2014 14:59

Schiemer: "Entscheidung vor Monaten getroffen"

Jetzt ist's auch offiziell: Fränky Schiemer, Abwehrrecke von Red Bull Salzburg, beendet seine Karriere. Er habe die Entscheidung "schon vor Monaten getroffen", erklärte Schiemer am Freitag bei einer Pressekonferenz in der Bullen-Arena.

"Die letzten zwei Jahre waren für mich aufgrund meiner zahlreichen Verletzungen nicht leicht und ich habe gemerkt, dass ich nicht so belastbar bin, wie ich es gerne sein möchte", meinte Schiemer. Logischer Schritt: Karriereende.

Am Sonntag wird der erst 28-Jährige im Heimspiel gegen Rapid zum letzten Mal den Bullen-Dress überstreifen. "Keine leichte Entscheidung", sagt Schiemer, für den es aber trotzdem kein Zurück mehr gibt. "Ich habe zwölf Profijahre hinter mir, habe ein super erfolgreiche Zeit gehabt und sehe das nicht so wehmütig sondern freue mich auf das Neue und auf eine schöne Zeit mit meiner Familie."

Drei Meistertitel, drei Cupsiege
Schiemer konnte in seiner Karriere insgesamt vier Meistertitel (3x Red Bull Salzburg, 1x Austria Wien) und drei Cupsiege (1x Red Bull Salzburg, 2x Austria Wien) feiern. Auch in der Ersten Liga errang er einen Titel (SV Ried). Zudem stehen bei Schiemer 25 A-Team-Einsätze zu Buche. Der Oberösterreicher wechselte im Sommer 2009 zu den Roten Bullen und kam seit damals auf insgesamt 159 Pflichtspieleinsätze, in denen ihm 16 Treffer gelangen. Insgesamt kam „Fränky“ auf 254 Bundesliga- und 48 internationale Einsätze – für Red Bull Salzburg und Austria Wien.

Rangnick "sehr überrascht"
Für Sportdirektor Ralf Rangnick kam Schiemers Entscheidung "sehr überraschend. Er ist ein super Typ und es wird auch für uns nicht leicht werden, ihn menschlich zu ersetzen. Fränky war auch in Phasen, in denen er nicht gespielt hat, trotzdem immer ein wichtiger Teil der Mannschaft und auch ein wichtige Ansprechpartner für mich. Den Mut muss man erstmal aufbringen, um mit 28 Jahren zu sagen: Ich fühle mich nicht mehr so, dass ich diesen sportlichen Wert rechtfertige, den ich von mir erwarte. Wir haben seinem Wunsch entsprochen und eine gemeinsame Lösung gefunden", so Rangnick.

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