Haushalte ohne Strom
Stürme im Baltikum fordern zwei Tote und Verletzte
Im Baltikum sind am Wochenende zwei Menschen bei schweren Stürmen gestorben. In Lettland wurde ein Mann von herabstürzenden Gebäudeteilen getötet, in Litauen fanden Rettungskräfte die Leiche eines Mannes unter einem umgestürzten Baum.
Mehrere weitere Personen wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Stürme erreichten Windgeschwindigkeiten von bis zu 30 Metern pro Sekunde. Zudem kam es in Litauen und Lettland zu heftigen Regenfällen. Mancherorts wurde innerhalb eines halben Tages die durchschnittliche monatliche Niederschlagsmenge für August verzeichnet. Vielerorts gab es wegen der Überschwemmungen Behinderungen und Ausfälle im Straßen-, Zug-, Schiffs- und Flugverkehr.
„Das ist definitiv der schwerste Sturm, den wir in diesem Sommer verzeichnet haben“, sagte ein Meteorologe des litauischen Wetterdiensts im Rundfunk. In Lettland schrieb die Nachrichtenagentur Leta vom „zerstörerischsten Sturm, der das Land seit 2005 getroffen“ habe. In beiden Ländern hatten die Behörden zuvor Warnungen herausgegeben.
Umgestürzte Bäume führten zu Stromausfällen
Durch umgestürzte Bäume und Äste kam es zu Schäden am Verteilnetz und folglich Stromausfällen. Am Wochenende waren in Lettland und Litauen zeitweise mehr als 500.000 Haushalte ohne Strom. Montagfrüh waren es noch ungefähr 207.000, davon 120.000 Haushalte in Litauen und 87.000 im benachbarten Lettland.

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