11.08.2014 11:24 |

Drama auf Autobahn

Geisterfahrer-Crash in Bayern: 3 Tote, 3 Verletzte

Nach dem Geisterfahrerunfall auf der A3 bei Passau, bei dem am Sonntag zwei Menschen getötet worden sind, ist eines der vier weiteren schwer verletzten Opfer am Montag gestorben. Die 85-jährige Beifahrerin des Geisterfahrers erlag ihren schweren Verletzungen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Ein 79 Jahre alter Autofahrer war am Sonntag bei Pocking auf der falschen Fahrbahn in Richtung Regensburg in die Autobahn eingefahren. Nach etwa zwölf Kilometern kam es zu dem verheerenden Zusammenstoß. Auf Höhe der Anschlussstelle Passau-Süd kollidierte der Falschfahrer im Bereich der Überholspur mit einem entgegenkommenden Wagen mit Bayreuther Kennzeichen. Der 65-jährige Fahrer des entgegenkommenden Fahrzeuges erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Geisterfahrer starb wenig später auf dem Weg ins Krankenhaus.

Die Beifahrerin des Falschfahrers sowie drei 63, 84 und 85 Jahre alte Mitfahrer aus dem Bayreuther Fahrzeug wurden in Krankenhäuser geflogen. Den Zustand der Verletzungen erläuterte ein Polizeisprecher als schwerwiegend, aber nicht lebensbedrohlich. Das änderte sich allerdings bei der Beifahrerin des Geisterfahrers: Die 85-Jährige erlag am Montag ihren Verletzungen.

Während der Rettungsaktion waren vier Hubschrauber im Einsatz. Die A3 musste zeitweise komplett in beide Richtungen gesperrt werden. Der Verkehr staute sich in Richtung Regensburg auf etwa zehn Kilometer, der Rückstau auf der wegen der Rettungsfahrzeuge gesperrten entgegengesetzten Richtungsfahrbahn reichte bis über die oberösterreichische Grenze hinaus.

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