Das Abfahrtstraining der Frauen bei den Olympischen Spielen auf der Tofana ist am Freitag nach langen Verzögerungen über die Bühne gebracht worden. Für Cornelia Hütter waren unterkühlte Zehen das Hauptproblem. „Ich habe meine Zehen nicht gespürt, wir mussten so lange warten in den engen Skischuhen.“
Nach der Donnerstag-Absage wurde das erste von nur zwei Trainings vor dem Rennen am Sonntag (11.30 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) nach vier Läuferinnen abgebrochen und dann rund eine Stunde später fortgesetzt. Schnellste war die US-Amerikanerin Jacqueline Wiles, ihre Landsfrau Lindsey Vonn absolvierte verletzt einen soliden Lauf (+1,39 Sek.).
Beste Österreicherinnen waren ex aequo auf Platz vier Nina Ortlieb und Ariane Rädler mit je 1,02 Sekunden Rückstand. Sie beide waren noch vor der großen Unterbrechung auf der Tofana unterwegs. Cornelia Hütter lag 1,28, Mirjam Puchner 2,27 zurück.

„Nase“ beim Zielsprung
Hütters Lauf sei ganz solide gewesen. „Cortina ist immer tricky, da sind heuer Wellen, die ich hier noch nie gesehen habe. Aber wir haben keine Laborbedingungen, sind ein Freiluftsport.“ Auch sie wünscht sich, dass man vor allem am Zielsprung noch ein bisschen arbeitet. „Es schiebt schon ziemlich an, der Zielsprung hat schon ein bisserl eine Nase. Aber sonst ist es voll cool zum Fahren, mit Renntempo wird es sicher knackig werden.“
Puchner: „Das war schon zach“
Während Hütter ihre Zehen nicht mehr spürte, war bei Puchner die nötige Grundspannung nach der langen Unterbrechung nicht mehr vorhanden. „Spannung war da keine mehr dabei. Es geht jedem gleich, gegen Nebel kann man nichts machen, aber wir haben über eine Stunde gewartet. Das war schon zach, aber Gott sei Dank sind wir mal gefahren.“
Vom Skifahrerischen her könne sie nicht viel mitnehmen, aber: „Ich weiß, wie die Wellen gehen, das sind deutlich mehr als in den letzten Jahren.“
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