Aleksander Aamodt Kilde wird nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen. Das hat der Norweger am Dienstag mitgeteilt. Die Entscheidung sei nach dem Weltcup-Rennen in Crans-Montana gefallen.
„Ich habe alles getan, was ich konnte, um für die Olympischen Spiele bereit zu sein, aber mein Geist und mein Körper funktionieren nicht so, wie ich es brauche“, erklärt Kilde in einer Aussendung.
Die Entscheidung habe er nach dem Rennen in Crans-Montana gefällt. Die dortige Abfahrt beendete der Norweger auf dem 42. Platz. Auf Instagram erklärte Kilde zudem, dass sich sein Comeback härter gestalte, als er erwartet hatte.
Keine leichte Entscheidung
Die Entscheidung zu treffen, nicht an den Winterspielen teilzunehmen, sei ihm extrem schwer gefallen, so der 33-Jährige. „Gleichzeitig bin ich stolz darauf, dass ich mich zurückkämpfen und wieder im Weltcup antreten konnte.“
Dennoch zeigt sich der Routinier kämpferisch und betont, dass er sich bereits auf die nächste Saison konzentrieren und vorbereiten möchte. „Die Rückkehr war an sich schon ein Sieg. Jetzt strebe ich den nächsten großen Sieg an“, schließt Kilde seine Nachricht auf Instagram.
Im Jänner 2024 hatte Kilde bei der Weltcup-Abfahrt in Wengen im Ziel-S die Kontrolle verloren und war heftig in die Fangnetze geprallt. Er schlitzte sich den Unterschenkel auf und erlitt eine komplexe Schulterverletzung. Kilde musste am Knie und der Schulter operiert werden, eine Blutvergiftung verlangsamte seinen Heilungsverlauf zusätzlich. Im vergangenen November gab er sein Weltcup-Comeback. Auch die Hahnenkammrennen in Kitzbühel hatte der Lebensgefährte von Mikaela Shiffrin zuletzt wegen Rückenproblemen ausgelassen.
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