Zumindest in Tirol

Gemeinnütziger Wohnbau hochzufrieden mit 2025

Tirol
23.01.2026 18:00

Im Gegensatz zu anderen Bundesländern kann Tirol auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken. 1170 Einheiten wurden fertiggestellt. Der Blick in die Zukunft ist optimistisch. 

Zufrieden zeigt sich die Tiroler GBV (Österreichischer Verband der Gemeinnützigen Bauvereinigungen) über das vergangene Jahr. Und das ist nicht selbstverständlich, denn der Wohnbau stecke in Österreich in einer Krise. Mit unter 30.000 neu errichteten Wohnungen im Jahr 2025 sei man an einem neuen Tiefpunkt.

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Die Miet- und Kaufoption der Gemeinnützigen Wohnbauträger ist aktuell sicher der günstigste Weg zum Wohnungseigentum.

Tiroler GBV-Obmann Edgar Gmeiner

Doch im Bundesländervergleich könne sich Tirol positiv abheben, beteuert der neue Tiroler GBV-Obmann Edgar Gmeiner. 1170 Einheiten wurden in Tirol 2025 fertiggestellt, davon 930 Mietwohnungen. 240 Wohnungen wurden übereignet. „Damit liegen wir über dem langjährigen Schnitt und wesentlich besser als die gemeinnützige Branche im Großteil Österreichs, die im Durchschnitt um rund ein Drittel eingebrochen ist“, erklärt Gmeiner. Die Tiroler Wohnbauförderung hebe sich von den Fördermodellen der anderen Bundesländer ab, und zwar durch Direktdarlehen. Dass Gemeinden von Vorbehaltsflächen für den geförderten Wohnbau Gebrauch machen, sei auch positiv. In den nächsten Jahren stehen wieder jeweils 360 Millionen Euro zur Verfügung für den Gemeinnützigen Bau.

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Neben dem Neubau spielt auch die Sanierung und Modernisierung unsere Bestandsgebäude eine immer größere Rolle.

Stellvertreter Alexander Zlotek

Alexander Zlotek, GF-Stellvertreter nennt Zahlen für das laufende Jahr: „2026 werden wir unsere Fertigstellungen weiter auf 1230 Wohnungen steigern.“

Vorschläge zur Verbesserung gibt es seitens der GBV: „Aktuell werden alle Projekte mit dem gleichen Fördersatz gefördert. Eine Anhebung bei kleinen Bauvorhaben würde vor allem den geförderten Wohnbau am Land noch stärker forcieren.“ Auch fordert Gmeiner eine unbefristete Verlängerung des Wegfalls der Eintragungsgebühr beim Eigentumserwerb bis 500.000 Euro.

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