Die FPÖ nimmt sich im Wahlkampffinale der Stadtfinanzen an. Mit Unterstützung aus Wels fordern die Freiheitlichen einen „Systemwechsel von Rot auf Blau“.
Der Kampf um die 42 Sitze im Gemeinderat der Landeshauptstadt, der am Sonntag von den Wählern entschieden wird, dümpelte wochenlang relativ unspektakulär vor sich hin. Doch im Finale schlägt die FPÖ jetzt härtere Töne an. Und Spitzenkandidat Martin Antauer holt sich dafür Verstärkung aus Oberösterreich – den Welser FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl.
Harte Attacke auf den Stadtchef
Wels war jahrzehntelang von der SPÖ regiert worden, seit 2015 stellt jedoch die FPÖ den Stadtchef. Seither stehe Wels für Wirtschaftlichkeit und Wohlstand, während St. Pölten gleichbedeutend mit Schulden und Show sei, geben Antauer und Rabl als Parole aus. Die Verschuldung sei hier in den letzten zehn Jahren von 80 auf 180 Millionen Euro gestiegen, die Bevölkerung müsse Gebührenerhöhungen stemmen. „SPÖ-Bürgermeister Stadler hat die Stadtfinanzen nicht im Griff, zieht stattdessen eine Show mit teuren Prestigeprojekten wie dem Windfänger und dem Tangente-Festival ab“, wettert Antauer.
Rathaus kontert mit positiver Bilanz
Die Antwort aus dem Rathaus folgt postwendend. Die Stadt präsentiere „solide Finanzen in herausfordernden Zeiten“, heißt es in einer Aussendung. Der Rechnungsabschluss werde zwar erst im Frühjahr vorgelegt, doch die bereits vorliegende Finanzierungsrechnung zeige ein klares Bild: „Besonders erfreulich ist der Überschuss der laufenden Gebarung von knapp 30 Millionen Euro.“
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