Weil Vösendorf ständig von Wien-Pendlern zugeparkt wurde, entstanden verwirrende Kurzparkzonen, die nicht einmal mehr die Einheimischen ganz verstehen. Das soll sich jetzt bis spätestens Sommerbeginn ändern.
Wer als Gast nach Vösendorf, Bezirk Mödling, kommt, muss sich erst durch einen Dschungel an verwirrenden Parkzonen kämpfen. Blaue Zonen, in denen man 90 Minuten gratis stehen darf, Blaue Zonen, die gebührenpflichtig sind und dann sind da noch zahlreiche verschiedene Grüne Zonen. „Nicht mal die Einheimischen kennen sich da aus“, kritisiert Monika Alk von der FPÖ Vösendorf. Und: „Viele Pensionisten können die App, mit der teilweise bezahlt werden muss, gar nicht bedienen. Die ältere Generation wird hier völlig ausgegrenzt“, klagt Alk. Sie fordert nun: „Schluss mit dem aktuellen Kurzparkzonen-Fleckerlteppich“ und kündigt für die nächste Gemeinderatssitzung einen Dringlichkeitsantrag zur Überarbeitung der Parkraumbewirtschaftung an – samt vorbereitetem Konzept, um die Vösendorfer zu entlasten.
Bürgermeisterin verspricht baldige Erleichterung
SPÖ-Bürgermeisterin Gabriele Scharrer weiß um diese Problematik bestens Bescheid. Seit Anfang 2025 gibt es diese Grünen Zonen, für die Anrainer zwar eine eigene Parkberechtigung kostenfrei bei der Gemeinde erhalten, andere Vösendorfer dort jedoch zahlen müssen. „Leider ist dieses System noch aus der Vorgängerregierung“, so Scharrer, die das Amt erst im Oktober 2025 von der ÖVP übernommen hat.
Wir hätten gerne ein einheitliches Parksystem für den ganzen Ort.

SPÖ-Bürgermeisterin Gabriele Scharrer
Bild: ZVG Gemeinde Vösendorf
Zahlreiche Pendler, die in Wien arbeiten, nutzen Vösendorf, um ihre Autos dort zu parken und dann entweder mit Sammel-Lkw oder mit der Badner Bahn nach Wien weiterzufahren. Und auch der gebührenpflichtige Parkplatz bei der SCS, der seit April des Vorjahres in Kraft ist, hat die Situation weiter verschärft. Scharrer verspricht, noch bis spätestens Sommerbeginn eine einheitliche Lösung für die Parkraumbewirtschaftung zu finden. „Wir hätten gerne ein einheitliches Parksystem für den ganzen Ort, ausgenommen ein bis zwei Gassen, die wirklich an neuralgischen Punkten wie der Badener Bahn liegen“. Samt Parkautomaten, damit auch ältere Bürger keine Probleme mehr beim Bezahlen haben.
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