Aus Kostengründen

Faschingsumzug fällt aus: Kritik an Bürgermeister

Niederösterreich
14.01.2026 15:00

Aus Kostengründen verzichtet man in Tulln heuer auf den beliebten Faschingsumzug. Die FPÖ tobt und wirft dem ÖVP-Bürgermeister einen Alleingang vor. Dieser verweist hingegen auf ein Treffen im vergangenen Jahr.

Wenn der Fasching heuer seinen Höhepunkt ansteuert, müssen Clowns und Prinzessinnen in Tulln zu Hause bleiben. Denn aus Kostengründen gibt es keinen Umzug. Vor allem die FPÖ reagiert darauf mit großem Unverständnis. „Die Absage wurde von Bürgermeister Peter Eisenschenk im Alleingang beschlossen. Der Umzug war mit Tausenden Besuchern über Jahre hinweg einer der beliebtesten Events der Stadt. Dass ausgerechnet hier gespart wird, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar“, kritisiert Stadtrat Andreas Bors.

Nur mehr alle zwei Jahre
Im Rathaus betont man, dass der Umzug nicht abgesagt, sondern gar nicht erst geplant worden sei. So haben man sich 2025 bei einem Workshop mit allen Parteien geeinigt, ihn aus Kostengründen nur alle zwei Jahre stattfinden zu lassen. „Da keine Partei, auch nicht die FPÖ, einen Antrag auf Durchführung 2026 eingebracht hat, ging ich davon aus, dass auch alle einverstanden sind“, so Eisenschenk. Denn um einen Umzug durchführen zu können, braucht es aufgrund der zu erwartenden Gesamtkosten von rund 20.000 bis 25.000 Euro einen Beschluss - zumindest im Stadtrat.

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