Falsche Route gewählt

Tirol: Erschöpftes Quartett von Berg geborgen

Tirol
02.01.2026 13:00

Stressiger Tag für die Einsatzkräfte im Tiroler Außerfern am 1. Jänner! Ein deutsches Trio sowie ein slowakischer Alpinist mussten unterhalb der Zugspitze geborgen werden. Sie waren zu erschöpft, um umzukehren.

Drei deutsche Bergsteiger (18, 18 und 20 Jahre) wollten am Donnerstag auf den Gipfel der Zugspitze aufsteigen. Sie starteten ihre Tour in Ehrwald und wollten über die Wiener Neustädter Hütte in Richtung „Stopselzieher“ gehen.

Kurz nach dem Passieren der Hütte verlor die Gruppe jedoch den markierten Weg und folgte stattdessen Trittspuren im Schnee bergwärts. Auf ihrem Weg stieß auch ein 33-jähriger slowakischer Bergsteiger zur Gruppe. Auch erfolgte denselben Spuren.

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Aufgrund der fortschreitenden Erschöpfung waren die Bergsteiger nicht mehr in der Lage, den Weg eigenständig abzusteigen.

Die Polizei

Das nunmehrige Quartett stiegen insgesamt etwa 300 Meter vom richtigen Weg entfernt auf und fanden sich schließlich an einem Punkt wieder, an dem sie nicht mehr weiterkamen. „Aufgrund der fortschreitenden Erschöpfung waren die Bergsteiger nicht mehr in der Lage, den Weg eigenständig abzusteigen“, schildert die Polizei. Ein weiterer Aufstieg schien ihnen zu riskant.

Gegen 13 Uhr setzte der Slowake schließlich einen Notruf ab. Der Hubschrauber des BMI wurde zur Bergung angefordert. Er konnte schließlich alle vier Bergsteiger unversehrt zurück ins Tal bringen. Im Einsatz standen die Bergrettung Ehrwald, der Hubschrauber, die Alpinpolizei Reutte sowie eine Polizeistreife aus Lermoos.

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