Sensationelle Julia Mayer! Die Wienerin verbesserte in Valencia ihren eigenen österreichischen Marathon-Rekord von 2:26:43 gleich um 34 Sekunden auf 2:26:09. Damit belegte sie in dem Weltklassefeld den fast unglaublichen 14. Rang, ihre mit Abstand beste Platzierung bei einem großen internationalen Marathon. Auch ihren alten Rekord hatte sie in Valencia (2023) aufgestellt. Siegerin wurde Joyciline Jepkoskei (Kenia) in der Weltjahresbestzeit von 2:14:00.
„Das ist ein Traum! Einfach saugeil“, jubelte Julia Mayer im Ziel über ihren großartigen Rekord, „und die Platzierung ist ein Hammer! Da bekomme ich Lust auf mehr.“ Da war sie mittendrin in der Spitze! „Das ist schon überwältigend“, meinte die Wienerin, die während des Rennens auch mit „extrem windigen“ Verhältnissen und Wärme zu kämpfen hatte. „Zwischen dem 30. und 35. Kilometer war es sehr hart. Das hat sehr viel Kraft gekostet, weil ich dort auch nicht in einer Gruppe hatte laufen können.“ Aber Julia Mayer überstand auch diese etwas kritische Phase!
Großartiger Schnitt
Von Beginn des Rennens lief die DSG-Athletin im Kilometer-Schnitt stets ein paar Sekunden schneller als bei ihrem Rekordlauf vor zwei Jahren an derselben Stelle. Dabei blieb sie stets unter einem Schnitt von 3:30 Minuten, lief über weite Strecken 3:27, womit sie sich auch von Platz zu Platz verbesserte und nach dem 30. Kilometer erstmals sogar 19. war, wie häufig, überholte sie gegen Schluss des Rennens noch einige Läuferinnen und kam als sensationelle 14. ins Ziel.
Auch das EM-Limit
Die 32-Jährige unterbot damit auch das Limit (2:27:00) für die Europameisterschaften in Birmingham (10. bis 16. August 2026). Damit sind schon sieben ÖLV-Athleten für diese Titelkämpfe fix. Männer: Enzo Diessl (110 m Hürden), Endiorass Kingley (Dreisprung), Lukas Weißhaidinger (Diskus); Frauen: Caroline Bredlinger (800 m), Karin Strametz (100 m Hürden), Julia Mayer (Marathon), Viktoria Hudson (Speer). Julia Mayer: „Ja, ich habe schon vor, bei der EM zu laufen.“ Kein Wunder, da kann sie inzwischen auf europäischer Ebene schon großartig mithalten!
Bei den Männern setzte sich John Korir (Ken) in der Weltklassezeit von 2:02:25 vor Amanal Petros durch, der in 2:04:03 deutschen Rekord lief. Andreas Vojta belegte in 2:17:16 den 94. Platz.
Olaf Brockmann
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