Hallerin auf Sizilien

Nicht nur in der Volleyball-Hochburg ganz groß

Tirol
11.02.2026 14:00
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Die Hallerin Anamarija Galic baggert und pritscht auf Europas Top-Volleyball-Insel Sizilien. Zwischen Trainingsalltag, Flügen zu den Matches und Inselflair wird die 25-Jährige sogar auf der Straße erkannt, allerdings hin und wieder für die falsche Sportart ...  

Zwei Meter groß – und die größte Volleyballerin Österreichs: die Hallerin Anamarija Galic spielt aktuell auf Sizilien in der italienischen Serie A2 in Messina (in der Aufstiegsrunde). Für die Diagonalangreiferin ist es bereits die siebte Auslandsstation. Begonnen hat ihre Karriere beim VC Mils, 2019 wagte sie den Schritt ins Ausland, inzwischen zählt Italien zu ihrer sportlichen Heimat. „Das Niveau ist extrem hoch, alles ist sehr professionell“, sagt Galic.

Freier Tag in Messina: Anamarija Galic nutzt die Zeit für Sightseeing auf Sizilien.
Freier Tag in Messina: Anamarija Galic nutzt die Zeit für Sightseeing auf Sizilien.(Bild: Anamarija Galic)

Videoanalysen, großer Trainerstab und intensive Trainings prägen den Alltag. Dieser ist klar strukturiert, jede Woche gibt es ein fixes Trainingsprogramm. Meist stehen zwei Einheiten pro Tag an, vormittags Kraft- oder Balltraining, am Nachmittag eine weitere Hallen-Einheit. Bei Auswärtsspielen hebt das Team meist ab, denn von Sizilien aus sind viele Gegner nur per Flug erreichbar. In Italien genießt Volleyball einen besonderen Stellenwert. „Hier werde ich auf der Straße sofort gefragt, ob ich Volleyballerin bin“, erzählt die Hallerin schmunzelnd. „Sonst halten mich alle für eine Basketballerin.“

Das Lieblingsbuch immer im Gepäck
An freien Tagen besucht sie Sizilien, war bereits in Taormina und Palermo unterwegs. Immer im Gepäck: ihr Lieblingsbuch „Winter Garden“, ein Geschenk ihrer Schwester, das sie durch jede Saison begleitet. Ihre Familie ist zwischen Tirol und Bosnien verteilt. Eltern und Geschwister leben in der Heimat, ihr Mann und die Verwandten in Bosnien. In einer langen Auslandssaison fehlen jene besonders. „Wenn ich frei habe, versuche ich allen gerecht zu werden“, sagt die 25-Jährige. Galic ist sehr gläubig, deshalb darf auch ihr Rosenkranz auf Sizilien nicht fehlen. Vor jedem Spiel betet die Nationalteamspielerin und bittet um ein gutes, verletzungsfreies Spiel.

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