Auch Österreichs Gruppengegner melden sich nach der WM-Auslosung zu Wort. Während Argentinien-Teamchef Lionel Scaloni ein Lob an die ÖFB-Elf verteilt, gibt es aus Algerien gleich eine Kampfansage! In Jordanien wiederum hat man wohl nur Augen für den Titelverteidiger.
„Es gibt mit Argentinien einen klaren Favoriten, wir sollten mit Österreich um den zweiten Platz kämpfen“, zeigt sich Algerien-Teamchef Vladimir Petkovic schon kampflustig. Wenngleich er auch vor Neuling Jordanien warnt, das „auch keine schlechte Mannschaft“ sei.
Der Hauptfokus liegt für den 62-Jährigen und sein Team aber auf dem ÖFB-Team: „Österreich ist eine erfahrene Mannschaft, die schon zwei, drei Jahre zusammenspielt, einen guten Rhythmus und die Red-Bull-Schule hat. Da muss man auf alles vorbereitet sein.“
Argentinien lobt ÖFB-Team
Gruppenfavorit Argentinien hingegen weiß um die eigene Stärke, will aber keinen Gegner unterschätzen, wie Teamchef Lionel Scaloni betont: „Ich kenne den Trainer von Algerien, Vladimir Petkovic. Er war mein Trainer bei Lazio und ist ein großartiger Trainer. Algerien ist eine großartige Mannschaft mit guten Spielern und einem beachtlichen Nachwuchs. Österreich hat eine großartige Qualifikation gespielt und ist ebenfalls ein schwieriger Gegner. Am wenigsten bekannt ist Jordanien, aber wir nehmen nichts als selbstverständlich hin. Wenn sie es geschafft haben, dann aus gutem Grund.“

Jamal Sellami, Teamchef von Underdog Jordanien, hingegen hat Österreich und auch Algerien noch nicht so am Schirm, wie seine erste Reaktion vermuten lässt. „Die Gruppe ist stark, aber ich glaube, dass wir unsere Chancen haben. Gegen Argentinien und einen Spieler wie Messi anzutreten, ist etwas Außergewöhnliches, aber im Fußball gibt es immer Überraschungen. Bei der letzten Weltmeisterschaft hat Saudi-Arabien schließlich Argentinien geschlagen.“
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