Stadtwerke-Chef Peter Weinelt erklärt, warum trotz Rekordgewinnen die Fernwärme teurer wird, weshalb die Stadt weiter Milliarden investieren muss – und wieso Sparen bei der Energieversorgung ein Risiko wäre.
„Krone“: Herr Generaldirektor, vor rund zwei Wochen gab es eine Panne bei der Fernwärme. 25.000 Haushalte waren zumindest mehrere Stunden ohne warmes Wasser oder Heizung. War das eine Werbung für den Umstieg auf Fernwärme?
Peter Weinelt: Wir haben sofort die Krisenorganisation aktiviert. Unsere Leute waren die ganze Nacht draußen, haben umgebaut, umgeleitet, mobil eingespeist. Über 80 Prozent der Wohnungen waren noch in der Nacht wieder warm, die restlichen mit mobilen Einheiten versorgt. Ich bin sehr stolz darauf, wie professionell und geschlossen das gelaufen ist. Aber eine Störung im Fernwärmesystem ist technisch nichts Ungewöhnliches. Wir kennen das aus Strom und Gas, niemand ist davor gefeit. Wichtig ist aber, dass wir transparent informieren und sofort handeln. Und das ist passiert. Die Menschen sehen, dass wir alles tun, um Störungen schnell zu beheben.
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