Ein Rauchmelder im Obergeschoß eines Einfamilienhauses in Villach machte auf einen Brand aufmerksam; die Bewohnerin konnte sich und die Kinder rasch in Sicherheit bringen und die Feuerwehr alarmieren.
Einen Brand in einem Kinderzimmer meldete Montag kurz vor 14 Uhr eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses im Villacher Stadtteil Auen. Die Feuerwehrleitstelle Villach alarmierte daraufhin die Hauptfeuerwache Villach, die FF Perau sowie die örtlich zuständige FF Turdanitsch-Tschinowitsch.
Rauch drang aus Kinderzimmer
Die Hausbesitzerin informierte den Einsatzleiter, dass im Obergeschoß ein Heimrauchmelder losgegangen war, während sie sich mit ihren beiden Kleinkindern im Erdgeschoß befand. Als die Frau nachschaute, bemerkte sie bereits den Rauch, der aus dem Kinderzimmer drang.
„Vorbildlich schloss sie die Zimmertür und brachte sich und ihre Kinder unverzüglich ins Freie“, berichtet Einsatzleiter Harald Geissler, der Kommandant der Hauptfeuerwache Villach.
Ein Atemschutztrupp drang mit einer Löschleitung in das stark verrauchte Kinderzimmer vor. Am Boden wurde glosendes Spielzeug vorgefunden, das rasch gelöscht und ins Freie gebracht wurde. Anschließend wurde der giftige Brandrauch mittels Hochleistungslüfter aus dem Gebäude entfernt.
Rauchmelder retten Leben
„Durch das rechtzeitige Ansprechen des vorgeschriebenen Heimrauchmelders und das Schließen der Zimmertür blieb der Brand auf das Kinderzimmer beschränkt. Es entstand lediglich Sachschaden, verletzt wurde niemand“, so Einsatzleiter Geissler. Gerade nachts, ohne funktionierende Rauchmelder, hätte sich der Brand unbemerkt ausbreiten können – mit potenziell lebensbedrohlichen Folgen. Das Ereignis zeige einmal mehr: Rauchmelder retten Leben.
Als wahrscheinliche Brandursache gilt ein akkubetriebenes elektrisches Spielzeug. Im Einsatz standen die Hauptfeuerwache Villach mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften, die Feuerwehren Perau und Turdanitsch-Tschinowitsch sowie die Polizei Villach.
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