Während zahlreiche Ski-Fans bei Lindsey Vonn aus dem Staunen nicht herauskommen, gibt’s auch immer wieder kritische Stimmen in Richtung der US-Ski-Queen. Nun zweifelt Sportmediziner Brian Sutterer an ihrer Verletzung - und erhält sofort den Konter der 41-Jährigen.
Es ist ein Posting, das am Rande der Olympischen Spiele, die am Freitag eröffnet wurden, für Gesprächsstoff sorgt. Brian Sutterer spekuliert, dass Vonns Kreuzband bereits vor ihrem heftigen Sturz vor rund einer Woche in Crans-Montana beschädigt gewesen sein könnte. „Was wir nicht wissen: Wie war der Zustand ihres vorderen Kreuzbandes vor dem Unfall letzte Woche?“, fragt er.
Und der Arzt legt nach: „Was sie jetzt tut, wäre bei einer Spitzensportlerin, deren Knie schon zu Beginn der Saison so funktionierte, als wäre das vordere Kreuzband gerissen, bei weitem nicht so überraschend. Wenn man Geschichten hört, wie ‘jemand hat jahrelang mit einem gerissenen Kreuzband gespielt‘, dann ist das chronisch. Das bedeutet, dass der Körper Zeit hat, sich anzupassen und die Muskulatur neu zu trainieren, um das Knie zu stützen.“
„Es ist zu 100 Prozent weg“
Worte, die für Kopfschütteln bei Vonn sorgen. „Lol, danke, Doc. Mein Kreuzband war bis letzten Freitag voll funktionsfähig“, schreibt sie unter Sutterers Beitrag. „Nur weil es Ihnen unmöglich erscheint, heißt das nicht, dass es unmöglich ist. Und ja, mein Kreuzband ist zu 100 Prozent gerissen. Nicht zu 80 Prozent oder 50 Prozent. Es ist zu 100 Prozent weg.“
Nur weil es Ihnen unmöglich erscheint, heißt das nicht, dass es unmöglich ist. Und ja, mein Kreuzband ist zu 100 Prozent gerissen.
Lindsey Vonn
Olympia-Traum lebt
Nach dem ersten Belastungstest der US-Amerikanerin waren Athletin und Trainer zuversichtlich. Das Abfahrtstraining am Freitag in Cortina verlief vielversprechend (Platz elf). Der Kreuzbandriss wird Vonn jedenfalls nicht davon abhalten, ihren großen Traum von einer Olympiamedaille weiter zu verfolgen.
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