Boomendes Geschäft

AMD greift Nvidia 2026 mit neuem KI-Prozessor an

Digital
13.11.2025 09:16
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der US-Chipkonzern Advanced Micro Devices (AMD) rechnet mit einem Anstieg der Nachfrage nach seinen Rechenzentren-Chips auf eine Billion Dollar (863,9 Milliarden Euro) bis 2030. Vor allem Künstliche Intelligenz (KI) werde dieses Wachstum antreiben.

Das sagte Firmenchefin Lisa Su am Dienstag auf einer Veranstaltung für Analysten in New York. „Es steht außer Frage, dass Rechenzentren die größte Wachstumschance überhaupt sind und AMD dafür sehr, sehr gut aufgestellt ist.“

Für die nächsten drei bis fünf Jahre prognostizierte Finanzchefin Jean Hu ein jährliches Wachstum von 35 Prozent für das Gesamtgeschäft und 60 Prozent für die Rechenzentren-Sparte. Der Gewinn je Aktie soll in diesem Zeitraum auf 20 Dollar (17,28 Euro) steigen. Die AMD-Aktie legte nach Bekanntgabe der Zahlen zunächst um fast vier Prozent zu.

Neue Generation von KI-Chips geplant
Der Chip-Entwickler versucht damit, im boomenden Geschäft mit KI-Chips zum Konkurrenten Nvidia aufzuschließen, der bisher den Markt dominiert. Im Geschäft mit klassischen Prozessoren (CPU) konnte AMD zuletzt stetig dem Konkurrenten Intel Marktanteile abjagen.

Um im KI-Bereich aufzuholen, plant AMD 2026 die Einführung einer neuen Generation von KI-Chips und will zudem durch die Übernahme von Softwarefirmen seine Kompetenzen ausbauen. Ein wichtiger Erfolg ist ein im Oktober geschlossener mehrjähriger Vertrag mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI. Dieser soll AMD über vier Jahre mehr als 100 Milliarden Dollar an neuen Einnahmen bringen.

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