Urteil in China

Mann nach Ermordung von Sexsklavinnen hingerichtet

Ausland
21.01.2014 11:57
In China ist Medienberichten zufolge ein Mann hingerichtet worden, der in einem unterirdischen Gefängnis sechs Frauen als Sexsklavinnen festhielt und zwei von ihnen ermorden ließ. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua war der 36-jährige Li Hao unter anderem des Mordes, der Vergewaltigung und der illegalen Inhaftierung für schuldig befunden worden.

Weiters wurde der Mann wegen organisierter Prostitution und der Herstellung von Pornografie zu Profitzwecken verurteilt. Den "Kerker" unter seinem Keller richtete Li im Jahr 2009 ein. Dort schloss er sechs Frauen für einen Zeitraum von zwei bis 21 Monaten ein. Sie mussten sich an pornografischen Internetfilmen beteiligen und Sex mit Freiern haben.

Drei seiner Opfer zwang Li dazu, zwei andere zu töten. Eine an beiden Morden beteiligte Frau wurde zu drei Jahren Haft, die anderen beiden zu Bewährungsstrafen verurteilt.

Der aus Luoyang im Zentrum des Landes stammende Familienvater soll jeden Monat zwei Wochen mit den ungefähr 16 bis 23 Jahre alten Frauen verbracht haben. Seiner eigenen Frau soll er erzählt haben, dass er als Nachtwächter arbeitete. Im September 2011 wurde er festgenommen. Eines seiner Opfer, dem die Flucht gelang, hatte die Polizei informiert.

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