16.12.2013 14:42 |

Schüler umgerannt

Täter nach Unglück bei Krampuslauf ausgeforscht

Nach dem tragischen Vorfall während eines Krampuslaufs in Matrei in Osttirol, bei dem ein 15-Jähriger schwerst verletzt wurde, ist nun ein Tatverdächtiger ausgeforscht worden. Der Zustand des Opfers ist mittlerweile stabil, der Schüler befindet sich auf dem Weg der Besserung.

Eine eigens eingerichtete Ermittlergruppe hatte sich auf die Suche nach jenem "Klaubauf" gemacht, der den jungen Burschen aus Arnbach während eines Krampuslaufes auf dem Rauterplatz in Matrei zu Boden gerissen hatte. Der 15-Jährige schlug dabei mit dem Kopf am Asphalt auf und schwebte sogar in Lebensgefahr.

Auf die Spur des Mannes sei man aufgrund mehrere Zeugenaussagen gekommen. Diese hätten die Ausrüstung sowie die Larve, die der 35-Jährige getragen haben soll, wiedererkannt, erklärte Wolsegger. Der Osttiroler sei wegen des Verdachts auf schwere Körperverletzung bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck angezeigt worden. Er befinde sich auf freiem Fuß und sei nicht geständig, sagte der Bezirkspolizeikommandant.

Zuletzt gab es in Osttirol bei Krampusläufen immer wieder Schwerverletzte, meist geht es um Knochenbrüche und Gehirnerschütterungen. Heuer mussten bereits zehn Zuschauer stationär im Krankenhaus aufgenommen werden, rund 60 weitere wurden ambulant behandelt.

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