Der GAK tritt in der Quali-Runde der Bundesliga auf der Stelle. Nach dem 1:1 gegen den „direkten Abstiegsgegner“ Klagenfurt ist allen klar, dass in Altach nur ein Dreier wirklich weiterhilft.
Die Leistung passt – aber der GAK kommt im Abstiegskampf einfach nicht vom Fleck! Das 1:1 gegen Klagenfurt war wieder eine verpasste Chance – „das waren zwei verlorene Punkte“, seufzte Dominik Frieser, „wir schaffen es in vierzig Minuten Überzahl nicht, Chancen zu kreieren. Wir müssen anfangen zu gewinnen, denn ein Punkt hilft uns nicht. Gefühlt ist es so, dass wir jede Woche viel richtig machen, aber vorne müssen wir extrem viel kreieren, bis uns was gelingt. Und hinten werden wir für jeden Fehler bestraft. Trotzdem geht’s weiter – ich schätze, wir werden zwei Siege brauchen. Und ich denke, wir schaffen das!“
„Nach dieser guten Leistung ärgert mich das Gegentor am meisten,“ knirschte Sportchef Didi Elsneg, „da haben wir nicht konsequent genug verteidigt.“
Murat Satin war enttäuscht: „So ein Gegentor darf uns nicht passieren. Hadern bringt aber nichts, denn Fußball ist schnelllebig. Wir müssen jetzt dringend unsere Chancenauswertung verbessern. Lass uns zweimal gewinnen – und dann schauen wir, was passiert.“
Trainer Ferdl Feldhofer war über die gute erste Halbzeit („wir haben sie zermürbt“) erfreut, haderte aber mit den vergebenen Chancen und dem einzig gravierenden Fehler des Spiels: „Dieses Gegentor darf uns nicht passieren, das hat auch unser Momentum mit dem Publikum zerstört.“ Aber: „Wir werden jetzt in Altach auf Sieg spielen. Wir sind gegenüber den Sternderl-Klubs Klagenfurt und WSG Tirol zwar benachteiligt, aber gegenüber Altach sind wir bei Punktegleichheit im Vorteil.“ Was ihm für die finalen Nervenschlachten Zuversicht gibt: „Beim GAK ordnet jeder einzelne alles dem Klassenerhalt unter. Die Entwicklung ist sichtbar, wir werden von Woche zu Woche besser, und auch wenn wir uns momentan davon nichts kaufen können, gehen wir in die richtige Richtung.“
Die ausbleibenden Siege geben allerdings zu denken: Mit nur vier Dreiern, wie sie der GAK heuer aufweist, ist im Vorjahr Lustenau abgestiegen und im Jahr davor auch Ried. Keine Frage: Elf Remis helfen nicht groß weiter – in den ausstehenden drei Partien in Altach, daheim gegen LASK und in Tirol müssen Siege her! Denn 15 Punkte werden nicht reichen – in der Saison ’21/22 ist Admira mit 21 Zählern abgestiegen.
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