Das achtjährige Luchsweibchen Hera war im März 2012 ausgebüxt, nachdem eine Lawine das Gehege beschädigt hatte. Die Abenteuerwelt hatte monatelang den Kontakt mit dem Tier aufrechterhalten und es gefüttert. Zur Paarungszeit im Herbst war die Hoffnung groß, dass Hera wieder von allein zurück ins Gehege kommen wird. Doch dazu kam es nicht mehr: Der Luchs wurde tot auf Zuggleisen gefunden.
Schütze trotz "Kopfgeld" nicht ausgeforscht
Eine Untersuchung zeigte dann, dass ein Unfall nur vorgetäuscht war. In Wahrheit war Hera erschossen worden. Geschäftsführerin Doris Wolkner-Steinberger erstattete Anzeige und setzte eine Prämie von 2.000 Euro für Hinweise aus, doch bis heute hat die Polizei den Schützen nicht ausgeforscht. Da es für Kater George keine Hoffnung mehr auf die Rückkehr seiner Partnerin gab, entschloss sich die Abenteuerwelt, eine neue Luchsdame aufzunehmen.
Mia (Bild) traf am Donnerstag in Mautern ein und habe sich sofort mit George verstanden. Frewein hoffe nun im Frühjahr auf Nachwuchs. Das Gehege dafür hat die Abenteuerwelt bereits vor Heras Tod fertiggestellt.
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