Parteichefin, dreifache Mutter und jetzt auch noch Außenministerin: Im ersten großen Interview in ihrer neuen Rolle spricht Beate Meinl-Reisinger (46) mit Conny Bischofberger über Frauenpower und Bodenhaftung, Trump und Putin und Stabilität in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist.
Am Montag bezog sie ihr Büro im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten am Wiener Minoritenplatz, Dienstag und Mittwoch knüpfte sie Kontakte zu sieben europäischen Kollegen, Donnerstag flog sie nach Brüssel zum EU-Gipfel und am Freitag saß sie erstmals auf der Regierungsbank im Parlament. Als NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger am Freitagabend den Wappensaal mit den Reproduktionen historischer Landkarten aus dem „Atlas Maior“ betritt, wirkt sie trotzdem kein bisschen müde. „Das täuscht”, erklärt sie, „diese Woche war wirklich intensiv und meine Stimme ist jetzt auch schon ein bisschen angeschlagen.”
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