09.08.2013 10:59 |

Klarstellung

Rogan wird "weder die Welt noch den OSV retten"

Den zweifachen Olympia-Zweiten Markus Rogan beschäftigt die aktuelle Krisensituation im österreichischen Schwimmlager, mit einem Schreiben an Sportminister Gerald Klug hat er sich sozusagen in die Diskussion eingeschaltet. Der 31-Jährige weiß aber genau, dass der verfahrene Karren durch sein Mitwirken nicht unmittelbar aus dem Sumpf gezogen werden kann. Rogan beschränkt sich mit seiner Hilfe auf das Sportliche, will ambitioniertem Nachwuchs Starthilfe geben.

"Ich kann jungen Sportlern helfen, Weltklasse zu werden", teilte Rogan mit. Das ist ihm hoch anzurechnen, aber auch nicht neu. Schon etliche österreichische Aktive waren bei ihm in Los Angeles und haben als Trainingsgäste das dortige perfekte Trainingsumfeld genossen. Profitiert davon haben u.a. David Brandl, Christian Scherübl, Sebastian Stoss und Dominik Koll.

Für September ist ein Trip eines außerordentlich talentierten, vielversprechenden jungen OSV-Athleten bereits vorbereitet, die letzten Details sind noch zu klären. Rogan ist auf dieser Schiene also ohnehin nach wie vor aktiv. Zur Lösung der Querelen im und um den Verband wird das aber nicht direkt beitragen. "Ich bin kein Sportpolitiker. Ich bin ein Student der Sportpsychologie", stellte Rogan auch folgerichtig klar.

"Somit werde ich weder die Welt noch den Verband retten", kann Rogan die Auswirkung seiner Unterstützung gut einschätzen. "Aber ich kann eben meinen kleinen Teil zum Erfolg der nächsten Generation beitragen." Das ist freilich sehr viel wert, da die Trainingsbedingungen in Österreich nur selten die besten sind - einerseits infrastrukturell, andererseits sportpolitisch begründet.

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