


Ganze Müllberge standen in Flammen und die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, Fenster geschlossen zu halten: Der Großbrand Dienstagfrüh bei einer Recyclinganlage in Pill im Tiroler Bezirk Schwaz forderte an die 120 Einsatzkräfte. Nach „Brand aus“ nahm die Polizei sofort Ermittlungen zur Ursache auf. Nun liegt bereits ein erstes Ergebnis vor.
„Nach erfolgter Brandursachenermittlung kann nach bisherigen Erkenntnissen von einer Selbstentzündung ausgegangen werden. Hinweise auf Brandstiftung konnten nicht festgestellt werden“, berichtete die Tiroler Polizei am Dienstagnachmittag. Damit wurde die bisherige Vermutung bestätigt.
Ein Mitarbeiter des Recyclingunternehmens bemerkte den Brand über die Thermokamera in der Restmüllanlage.
Die Feuerwehr
In den frühen Morgenstunden, kurz nach 5 Uhr, war das Feuer ausgebrochen. „Ein Mitarbeiter des Recyclingunternehmens bemerkte den Brand über die Thermokamera in der Restmüllanlage. Auch Zeugen schlugen Alarm, da die Rauchwolke deutlich sichtbar war“, hieß es von der Feuerwehr.



Fast 120 Feuerwehrleute vor Ort
116 Einsatzkräfte von den Feuerwehren Pill, Weer, Kolsass, Wattens, Terfens, Vomperbach und Schwaz kämpften daraufhin stundenlang gegen das Flammeninferno an. Die Einsatzkräfte appellierten zudem, die Fenster in der Region unbedingt geschlossen zu halten, da eine Rauchwolke in Richtung Osten gezogen war. Gegen 9 Uhr konnte dann Entwarnung gegeben werden.
Als der Brand gelöscht war, sei die Restmüllhalle noch mit Baggern geräumt worden, um etwaige Glutnester abzulöschen. Verletzt wurde niemand.
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