Der Salzburger Regisseur Bernhard Wenger feierte in Berlin mit seinem Film „Pfau – Bin ich echt?“ eine umjubelte Deutschland-Premiere. Ende Februar kommt er für die Österreich-Premiere ins Das Kino.
Die Filmbranche blickt dieser Tage nach Berlin, zum Filmfestival Berlinale. Nicht direkt im Wettbewerb mit dabei, aber dennoch Gesprächsthema schlechthin in der Stadt an der Spree: der Salzburger Regisseur Bernhard Wenger. Mit seinem Film „Pfau - Bin ich echt?“ regt er das Publikum zum Schmunzeln, aber auch Nachdenken an.
Matthias verdient sein Geld mit einem ungewöhnlichen Job: Man kann den jungen Mann als Freund buchen. Egal in welcher Lebenslage, Matthias ist brillant darin, täglich jemand anderen darzustellen. Ob Vorzeigesohn oder Traumpartner, Matthias wandelt zwischen unterschiedlichen Lebensrealitäten. Und verliert seine eigene zugleich immer mehr aus den Augen.
„Ich habe 2014 das Phänomen sogenannter ,Rent-A-Friend’-Agenturen in einem Artikel im New Yorker entdeckt. Seitdem habe ich die Idee, darüber einen Film zu machen, im Hinterkopf getragen“.
Gegründet wurden Agenturen dieser Art bereits vor etlichen Jahren in Japan. Einem Land, in dem Vereinsamung in der Gesellschaft schon damals ein großes gesellschaftliches Problem darstellte. „Es gibt Menschen, die dort niemanden haben, mit dem sie spazieren oder auf einen Kaffee gehen können“, erklärt Regisseur Wenger.
Viel umjubelte Deutschland-Premiere feierte „Pfau - Bin ich echt?“ mit Albrecht Schuch in der Hauptrolle am Mittwoch in Berlin. Bis zur Österreich-Premiere dauert es auch nicht mehr lange: Am 25. Februar stellt der Salzburger Regisseur seinen Film im Das Kino vor – inklusive anschließender Gesprächsrunde.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.