Die Ski-WM in Saalbach ist für Sofia Goggia zu einem echten Albtraum geworden. Galt sie vor dem Event als große Medaillenfavoritin, hat es am Ende eine Enttäuschung nach der anderen gegeben. Auch im Riesentorlauf am Donnerstag musste die Hoffnung auf eine Medaille bald begraben werden ...
Goggia war vor WM-Start hoch im Kurs, wenn es darum ging, eine Medaillengewinnerin vorherzusagen. Immerhin überzeugte die Italienerin in dieser Saison vor allem in den Speed-Bewerben – doch auch im Riesentorlauf durfte sie sich Hoffnungen machen. Doch Saalbach entwickelte sich für Goggia zur sportlichen Hölle.
Die größte Medaillenchance verpasste sie gleich zu Beginn im Super-G. Während Stephanie Venier zu Gold raste, verpasste Goggia das Podium haarscharf und landete auf dem fünften Platz. Der Frust war ihr im Ziel anzusehen und doch, in der Abfahrt wollte sie nochmal angreifen.
Ein unrühmlicher Schlusspunkt
Daraus wurde aber nichts! Nachdem sie im abschließenden Abfahrtstraining gestürzt war, lief es auch im Rennen nicht nach Plan. Am Ende stand ein fast schon katastrophaler 16. Platz. Spätestens da war klar: Die WM in Saalbach und Goggia – das wird keine Liebesgeschichte.
Im Riesentorlauf wollte es die 32-Jährige aber nochmal wissen und ging wohl auch mit einer großen Portion Wut im Bauch an den Start. Beflügelt wurde sie davon nicht. In ihrer gewohnten Art griff Goggia ordentlich an, überdrehte schließlich aber und landete schließlich im Schnee. Der unrühmliche Schlusspunkt ihrer WM. Immerhin scheint sie sich bei ihrem Abflug nicht verletzt zu haben ...
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