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Kanye twittert über Liebe zu Hitler und Judenhass

Society International
08.02.2025 14:48
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der US-Rapper Kanye West hat mit einer Reihe von Beiträgen auf X für einen neuen Skandal gesorgt. Er tat darin seine Sympathien für den Diktator Adolf Hitler, seinen Hass gegen Juden und seine „Herrschaft“ über seine Ehefrau Bianca Censori kund. „Ich bin ein Nazi“, stellte der dunkelhäutige Musiker klar. 

Der Ex-Mann von Kim Kardashian liebt es, zu provozieren – das stellte er zuletzt eindrucksvoll bei der Verleihung der Grammy-Awards unter Beweis, als er seine bessere Hälfte zu einem Nacktauftritt drängte.

Kein Job für „fette oder hässliche Menschen“ 
Nun nutzte er die Nachrichtenplattform X, um herumzustänkern. In seiner auf mehreren Postings bestehenden Hasstirade erklärte er unter anderem, dass sein Kollege P. Diddy, der wegen Vorwürfen von sexuellem sowie Machtmissbrauch hinter Gittern sitzt, freikommen soll. Dann wetterte gegen den „woke shit“, der Fettleibigkeit fördere. Er selbst würde bei seinem Modelabel keine „fetten oder hässlichen Menschen“ einstellen.

Einige seiner heftigsten Aussagen waren „Ich liebe Hitler“ und „Ich bin ein Nazi.“ „Ich werde mich nie für meine jüdischen Kommentare entschuldigen. Ich kann für immer sagen, was immer ich sagen will“, erklärte er trotzig. Rassistische Stereotypen gebe es aus gutem Grund, denn sie seien alle wahr, sinnierte er in einem anderen Post. 

„Ich weiß nicht mal, was zum Teufel Antisemitismus bedeutet. Das ist nur irgendein Schwachsinn, den sich Juden ausgedacht haben, um ihren Schwachsinn zu schützen“, sagte der Rapper. Gegen Anhänger der ehemalige Vizepräsidentin Kamala Harris sprach er homophobe Beleidigungen aus.

Grammy-Auftritt nur mit seiner „Erlaubnis“ möglich
Er behauptete weiter, er habe „Herrschaft“ über seine Partnerin Bianca. Der umstrittene Auftritt seiner Frau bei den Grammys sei nur dank seiner „Erlaubnis“ möglich gewesen. Zudem stellte er klar: „Das ist kein so woke-feministischer Scheiß. Sie ist mit einem Milliardär zusammen, warum sollte sie auf irgendeine dieser dummen, pleitegebliebenen Schlampen hören?“

Das irre Verhalten kosten Kanye indes sehr viel Geld. Ein 20-Millionen-Dollar-Vertrag platzte in Japan wegen des Aufregers bei den Grammys. Dort sollte er Konzerte geben, aber die Veranstalter hatten nach dem Nackt-Auftritt die Reißleine gezogen. 

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