Christian Ilzer ist zwei Monate nach seinem Wechsel in die deutsche Bundesliga schon ordentlich gefordert. „Ja, das hat er sich natürlich anders vorgestellt“, sagt Legende Lothar Matthäus im Gespräch mit sportkrone.at-Chef Michael Fally (oben im Video)
Die Amtszeit von Christian Ilzer bei der TSG Hoffenheim begann verheißungsvoll, nach acht sieglosen Pflichtspielen in Serie hat sich mittlerweile aber Krisenstimmung im Kraichgau eingestellt. „Er ist mit einem 4:3-Sieg gegen Leipzig gut gestartet. Das ist natürlich ein Riesenspiel gewesen, auch für ihn. Aber dann gab’s eben keine Erfolge mehr“, analysiert Matthäus die aktuelle Situation des Steirers.
„Man hat ihm vertraut – und man wird ihm auch weiter vertrauen. Weil man kann nicht alle zwei, drei Monate den Trainer wechseln, dann gesteht man sich ja Fehler ein“, rechnet Matthäus weiter mit Rückendeckung für Ilzer.
Trip nach München
Entspannung kündigt sich nicht unbedingt an: Heute (20.30 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker) gastiert Hoffenheim zum Hinrunden-Abschluss bei Tabellenführer Bayern München.
„... dann wird auch über seinen Namen ganz groß diskutiert“
Ilzer habe bei Sturm „hervorragende Arbeit“ geleistet, so Matthäus. „Das hofft man auch in Hoffenheim. Man gibt ihm noch Zeit, die nächsten sechs, acht Wochen. Wenn es dann aber nicht die Wende gibt, dann wird natürlich auch über seinen Namen ganz groß diskutiert.“
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