Fahrerflucht

Frecher Lenker sagte zu Polizei: „Es geht mir gut“

Oberösterreich
11.01.2025 09:43
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Nach einem spektakulären Unfall in der Nacht auf Samstag in Kremsmünster lief der Lenker weg und tauchte unter. Als ihn Polizisten am Handy anriefen, sagte er: „Es geht mir gut“, weigerte sich aber, seinen Standort bekannt zu geben. Zehn Polizeibeamte, 49 Einsatzkräfte der Feuerwehr und die Rettung hatten nach ihm gesucht . . .

Aus noch ungeklärter Ursache kam ein 29-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf am Freitag gegen 22.15 Uhr mit seinem Firmentransporter von der Fahrbahn ab. Der Mann war auf der L1334 Richtung Wartberg an der Krems unterwegs gewesen. Noch im Stadtgebiet von Kremsmünster passierte der Unfall. Er kam mit seinem PKW auf eine Leitschiene. Diese fungierte als „Sprungschanze“ und der Kleintransporter hob ab. Er wurde in ein Waldstück geschleudert und kam auf der Beifahrerseite liegend zum Stillstand.

Auch mit Hunden wurde nach dem Abgängigen gesucht
Auch mit Hunden wurde nach dem Abgängigen gesucht(Bild: laumat)

Von ihm fehlte jede Spur
Der 29-Jährige konnte sich offensichtlich allein befreien und lief davon. Als die Einsatzkräfte zum Unfallort kamen, fehlte von dem Mann jede Spur. Mehrere Polizeistreifen – darunter auch Diensthundeführer mit ihren Hunden und die Bereitschaftseinheit – suchten nach dem 29-Jährigen. Die Suche verlief erfolglos.

Standort blieb geheim
Er konnte aber übers Telefon erreicht werden und versicherte, dass es ihm gut gehe. Seinen Standort wollte er aber nicht preisgeben. Er wird angezeigt. Im Einsatz befanden sich zehn Polizeibeamte, 49 Einsatzkräfte der Feuerwehr und die Rettung.

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