Diagnose öffentlich

Brustkrebs – trotzdem im Wimbledon-Doppel-Finale

Tennis
01.01.2025 08:07
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Trotz Brustkrebs war sie 2024 im Wimbledon-Doppel-Finale gestanden. Die kanadische Tennisspielerin Gabriela Dabrowski machte am Silvestertag ihre Diagnose öffentlich.

„Mir ist bewusst, dass diese Nachricht viele überraschen mag, aber ich möchte allen versichern, dass es mir gut geht und ich weiterhin okay sein werde“, schreibt die 32-Jährige. Sie habe die Diagnose im April erhalten. Daraufhin ließ sie einige Tourniere aus und unterzog sich einer Operation. Im Juni kehrte sie auf die Tour zurück. Geradezu unglaublich: Im Juli stürmte sie mit ihrer Partnerin Erin Routliffe ins Doppel-Finale von Wimbledon. Dort unterlagen die beiden der Paarung Katerina Siniakova/Taylor Townsend.

Für ihre Wimbledon-Performance habe sie sogar „leichte Verzögerungen “ in der Behandlung in Kauf genommen, erklärt Dabrowski. Verdacht geschöpft war erstmals Ende 2023 geworden, als Ärzte Knoten entdeckten. Damals habe man ihr „keinen Grund zur Sorge“ attestiert.

Perspektive geändert
Die Diagnose habe ihre Perspektive im und auf das Leben geändert: von „Ich muss das tun“ hin zu „ich darf das tun“. So würde sie jetzt im Leben „erheblich mehr“ freudvolle Aspekte finden, die sie zuvor womöglich als belastend empfunden habe.

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