Nach dem Blutleer-Auftritt gegen Vorarlberg gilt für die Eisbullen gegen Innsbruck nur: Wiedergutmachung. Mit einem Feuerwerk gegen Innsbruck wollen die Salzburger den Jahreskehraus retten.
Vor einem Jahr ließ das Heim-1:7 gegen Pustertal zwei Tage vor Weihnachten den Bulls-Adventkranz Feuer fangen.
Genauso unterirdisch war die Minusdarbietung Freitag beim 1:6 daheim gegen bisher in Salzburg sieglose Vorarlberger. Dem Meister fehlte es an allem – für diesen blutleeren Auftritt gibt es keine Entschuldigung. Aber die Pflicht, es heute erneut vor eigenem Publikum gegen Schlusslicht Innsbruck viel besser zu machen. „Das war die schlechteste Partie, die wir je gespielt haben. Diese Situation müssen wir wie Profis lösen“, will Oliver David mit seinem Betreuerteam an den richtigen Schrauben kräftig drehen.
Der Meister fuhr in den letzten sieben Partien zwischen Sieg und Niederlage permanent Achterbahn. Besonders befremdend: Im Penaltykilling ist man Letzter.
Eishockeyliga auf sieben
Spannend wird, wie Salzburgs Fans bei der letzten Partie des Jahres auf die Pleite reagieren. Bisher halten die Bulls daheim bei einem Schnitt von 2728 Zuschauern. Und liegen damit ziemlich auf Eishockeyliga-Kurs (siehe Statistik).
Liga Spiele Gesamt Schnitt
Im Europa-Vergleich rangiert die ICEHL damit auf dem siebten Platz. An der Spitze steht die Deutsche Eishockey-Liga (DEL), erst danach folgen die Schweiz und Schweden.
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