Während hierzulande bald die Glocken zur Weihnachtsmette läuten, stehen weltweit rund 640 Österreicher an etlichen Krisenherden im Einsatz für Sicherheit und Vaterland ...
„Frieden schaffen und Frieden erhalten – unser Österreichisches Bundesheer leistet schon seit Jahrzehnten einen bedeutenden Beitrag im internationalen Krisen- und Konfliktmanagement“ – so brachte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) die Wertigkeit der rot-weiß-roten Friedensmissionen bei ihrem vorweihnachtlichen Besuch im Kosovo auf den Punkt.
Immer wieder aufkeimende Unruhen würden aber verdeutlichen, wie grundlegend wichtig die Präsenz internationaler Organisationen und Österreichs Beitrag seien. Im Zuge der Videokonferenz ließ es sich die Ministerin nicht nehmen, jedem einzelnen Soldaten und jeder Soldatin auch im Libanon & Co. für ihr Engagement zu danken und ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen.
„Die Weihnachtszeit ist eine besondere Herausforderung für unsere Soldatinnen und Soldaten. An die 1300 sind im In- und Ausland aktuell im Einsatz. Teilweise unter äußerst herausfordernden Bedingungen. Im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten ist es daher sehr wichtig, ein wenig Stille und Besinnlichkeit einkehren zu lassen.“
Weihnachtsvorbereitungen im Libanon
Auch während der Weihnachtsfeiertage geht der Einsatz bei UNIFIL im Libanon unverändert weiter. Viele österreichische Soldatinnen und Soldaten werden Weihnachten im Einsatzraum verbringen. Die Tradition wird so gut wie möglich gelebt. Deshalb werden bereits jetzt die Christbäume durch die Soldaten festlich und traditionell geschmückt.
Aufgrund der angespannten Lage im Einsatzraum wird sehr viel Wert auf die Kameradschaft und den Zusammenhalt im Kontingent gelegt. Wenn es der Dienstbetrieb zulässt, wird während der Feiertage der Dienst ein wenig heruntergefahren, um auch die Möglichkeit der Regeneration zu fördern.
Weltweit 17 Missionen an Krisenherden
Aktuell befinden sich 640 Militärs in 17 Missionen im Auslandseinsatz, davon auch 30 Frauen. Wobei sich die stärksten Kontingente im Kosovo (KFOR, 170 Personen), in Bosnien und Herzegowina (EUFOR, 242 Soldaten) sowie im Libanon (UNIFIL, 170 Personen) befinden. Tanner: „Die Entwicklungen in Europa und dem Nahen Osten bleiben brandgefährlich.“
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