Gleich mehrere Betrugsfälle fordern die Ermittler aktuell im Waldviertel heraus. Alle Fälle haben eines gemeinsam: Die Opfer verloren mehrere tausend Euro.
So tappte ein Mann aus dem Bezirk Horn beim Online-Kauf eines Rasentraktors in eine Falle. Er hatte das Gefährt bei einer türkischen Firma erworben und den vierstelligen Betrag auch auf ein türkisches Konto eingezahlt. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Wegen zusätzlichen Lieferkosten überwies der Käufer weitere Beträge an andere Konten. In Summe kamen so 6500 Euro zusammen. Geliefert wurde das vermeintliche Schnäppchen allerdings nie, das Opfer erstattete schließlich Anzeige.
Täter schlagen per Handy zu
Mit einer SMS begann das Dilemma hingegen für einen 60-jährigen Waldviertler. Er erhielt darin die Information, dass seine Zugangsdaten für Finanz-Online ablaufen werden. Um weiterhin das Service des Finanzamts in Anspruch nehmen zu können, müsse er dieses lediglich über einen Link verlängern. Nur einen Tag später läutete das Telefon des Mannes. Am Apparat war ein Unbekannter, der sich als IT-Mitarbeiter seiner Bank ausgab und ihm von auffälligen Kontobewegungen im vierstelligen Bereich erzählte. Um diese rückgängig zu machen, müsse er nur in sein Online-Banking einsteigen und ein paar simplen Anweisungen Folge leisten. Gesagt, getan. Allerdings war dadurch ein fünfstelliger Eurobetrag auf drei Konten überwiesen worden.
Gefälschte Online-Nachricht
Auf dieselbe Masche fiel ein weiteres Betrugsopfer aus dem Bezirk Horn herein. Auch dieser Mann erhielt zunächst eine gefälschte Finanz-Online-Nachricht auf sein Handy und wenig später einen Anruf. Er überwies durch den Trick unabsichtlich eine vierstellige Summe.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.