Nach Razzia: Neuerliche Beschlagnahmung von Hunden in einer weiteren Zuchtstätte der Brigitta M. in Ungarn. Mehrere Pudel sowie andere Rassen wurden abgenommen.
Das Elend nimmt kein Ende! Mittwoch, 4. Dezember 2024, 16.30 Uhr: Mehrere Tierschützer sowie ungarische Polizeibeamte formierten sich bei einem Familienhaus in Pápoc im Bundesland Vas (Ungarn). Der Grund: eine weitere Liegenschaft von Brigitta M. – amtsbekannte Österreicherin mit EU-weitem Haftbefehl – in dem erneut mehrere Hunde für den illegalen Handel vermutet wurden.
Nach stundenlangen Verhandlungen mit der Mieterin (angeblich eine Bekannte von Brigitta M.) konnte die Behörde die Liegenschaft betreten. Im Hof stand ein Anhänger, der bereits in anderen geräumten Zuchtstätten der Hundehändlerin aufgefallen war.
Kaltschnäuziges Geschäft mit Hunden
Insgesamt befanden sich 35 Hunde am Grundstück – überwiegend Pudel und einige andere Rassen. Der körperliche Zustand dieser Tiere ist zwar nicht so verheerend wie jener der bereits beschlagnahmten Vierbeiner von anderen Höfen, die erforderlichen tierschutzrelevanten Haltungsbedingungen wurden jedoch auch in Pápoc weit unterschritten.
25 Hunde beschlagnahmt
Laut Chip sind zehn Hunde auf die Mieterin der Immobilie gemeldet. Die restlichen 25 Tiere konnten niemandem zugeordnet werden. Sie besitzen weder Papiere noch Chip beziehungsweise Impfpass. Spät in der Nacht sind die verängstigten Vierbeiner von den engagierten Tierschützern wegtransportiert worden.
Wir ersuchen Personen, die von Frau Brigitta M. Hunde, Pferde oder auch Gebrauchsgegenstände wie Sättel gekauft haben, ihre Erfahrungen direkt an die „Krone“-Tierecke zu mailen.
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