Gleich mehrere Maßnahmen sollen Fahrgästen den Aufenthalt in dem Areal angenehmer machen und ungebetene Gäste vertreiben.
Bahnhöfe sind in jeder Stadt Orte, an dem die unterschiedlichsten sozialen Schichten aufeinandertreffen. Nicht immer laufen diese Begegnungen konfliktfrei ab, Dornbirn ist da keine Ausnahme. Schon in der Vergangenheit hat die Stadt Anstrengungen unternommen, das Bahnhofsareal sicherer zu machen. Nun werden erneut Maßnahmen ergriffen, die sowohl den Bahnhof selbst als auch den Platz direkt davor einladender wirken lassen sollen – allerdings nur für Fahrgäste.
So informierte die Stadtverwaltung am Mittwoch darüber, dass ein neuer Securitydienst am Busbahnhof eingesetzt werden wird. Weiters wird die Stadtpolizei in den kommenden Wochen sowohl am Morgen als auch in den Abendstunden mit einem eigenen Standposten vor Ort sein, auch um den Fahrgästen ein sicheres Umfeld zu vermitteln. Schon bisher hat die Exekutive am Areal regelmäßig Streifendienst versehen, zudem ist der Platz videoüberwacht.
Anti-Schlaf-Bänke
Maßnahmen infrastruktureller Natur sollen dagegen dafür sorgen, dass sich obdachlose Menschen am Bahnhof nicht mehr so wohlfühlen. So wurden etwa die Sitzbänke derart umgebaut, dass man nicht mehr darauf liegen kann. Die Beleuchtung ist nun stärker und läuft länger, zudem wurde die Beschallung über Lautsprecher ausgebaut. Streetworker und soziale Einrichtungen sind ebenfalls am Bahnhof vertreten und nehmen eine vermittelnde Rolle zwischen den unterschiedlichsten Akteuren ein. Mit Aktionen wie „Kultur am Bahnhof“ oder ab Dezember „Advent am Bahnhof“ soll der Verkehrsknotenpunkt zusätzlich aufgewertet werden.
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