Eine 50-jährige Deutsche hatte am Montag bei einer Autofahrt in Linz offenbar völlig die Orientierung verloren. Die Folge war brandgefährlich: Denn die Frau war mit ihrem Auto in falscher Richtung auf der Mühlkreisautobahn (A7) unterwegs. Glücklicherweise erwischten Polizisten die Falschfahrerin, die erstaunlicherweise nicht alkoholisiert war.
Es war am Montag gegen 15.15 Uhr, als die Autobahnpolizei Haid im Tunnel Bindermichl in Linz in Fahrtrichtung Nord ein Fahrzeug bemerkte, dass entgegen der korrekten Fahrtrichtung stand.
„Bin nicht ortskundig“
Die Lenkerin, eine 50-jährige Deutsche, versuchte an der Stelle offenbar zu wenden. Die Frau gab als Begründung an, sie hätte sich völlig auf ihr Navigationssystem verlassen und sei außerdem auch nicht ortskundig.
Negativer Alkotest
Wie sich schließlich herausstellte, dürfte die Lenkerin aber bereits ab der Unionstraße als Falschfahrerin unterwegs gewesen sein. Warum die 50-Jährige dermaßen desorientiert ihren Wagen steuerte, ist unklar, ein Alkotest verlief jedenfalls negativ.
Der Frau wurde der Führerschein vorläufig abgenommen, sie wird auch angezeigt. Auf sie dürfte nun eine saftige Strafe zukommen.
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