Großprojekt am Laufen

Xaver Schlager wird Wirt – und bald wieder fit!

Oberösterreich
17.11.2024 12:00

Spannendes Großprojekt von Xaver Schlager! Der Leipzig- und ÖFB-Star stellte in seiner Heimat St. Valentin vor, wie das Gasthaus „Dorfrichter“ aussehen wird, das er mit Wolfgang Engelberger betreiben wird. Dazu sprach der 27-Jährige über die verpasste EM und den Weg zurück nach seinem Kreuzbandriss. 

Baustellenbegehung am Samstag beim „Dorfrichter“ in St. Valentin. „Mit dem Gasthaus ist’s wie mit meiner Rückkehr nach der Verletzung: Das Grundgerüst steht, der Feinschliff fehlt noch“, schmunzelt Xaver Schlager. Seines Zeichens Fußball-Star, der bei Leipzig unter Vertrag steht und am Weg zurück nach dem im Mai erlittenen Kreuzbandriss ist. Und der nun unter die Gastwirte geht! Gemeinsam mit Wolfgang Engelberger erwarb er den „Dorfrichter“, den man neu errichtet, vorraussichtlich im April eröffnen und selbst betreiben wird.

Bar mit Fußball-Übertragungen
Wie kam’s? „Es gibt ein Leben nach dem Fußball. Ein Hotelprojekt in Wien hat sich erübrigt – und wir sind in St. Valentin verwurzelt“, so Schlager über das Großprojekt: Ein Gasthaus für Jung und Alt samt Bar, in der Fußball gezeigt wird. Dann wird Xaver, der im Gasthaus „sicher ab und an spontan auftauschen“ wird, wieder im Bild sein. „Das Knie ist stabil, verträgt viel.“ Am Mannschaftstraining nimmt er bereits teilweise wieder teil, einen genauen Comebackzeitpunkt kann er aber nicht nennen.

Schlager sollte bald wieder in Action zu sehen sein
Schlager sollte bald wieder in Action zu sehen sein(Bild: urbantschitsch mario)

„In zehn Jahren schmerzt’s“
Dass die Zeit nicht einfach war, ist klar. „Bei der EM hab’ ich alles verfolgt, das war gar nicht so schwierig, ich glaub’ das wird erst in zehn Jahren schmerzen. Denn jetzt gibt’s neue Möglichkeiten auch für Großereignisse, aber irgendwann wird man realisieren, dass es dieses nur einmal gegeben hat. Die Zeit mit den Jungs hab’ ich aber schon sehr vermisst“, meint Schlager. Was er zur Causa um die Ablöse von ÖFB-Geschäftsführer Neuhold sagt: „Ich hab’ meine Meinung, aber die werde ich nicht öffentlich kundtun. Manches sollte man intern besprechen.“ Vor dem Nations-League-Spiel am Sonntag gegen Slowenien ist er jedenfalls optimistisch und sicher: „Die Slowenen sind ein starker Gegner, aber die Jungs werden das hinkriegen!“

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