„Derzeit nicht sicher“
Vulkanausbruch: Bali-Urlauber in der Warteschleife
Der Ausbruch des 1584 Meter hohen Vulkans Lewotobi Laki-Laki in Indonesien durchkreuzt die Pläne Tausender Bali-Urlauber. Der Frust ist groß!
Die Meldung weckt Erinnerungen an 2010, als der Eyjafjallajökull in Island Europas gesamten Flugverkehr lahmlegte.
Ascheregen statt Sonnenbaden
Diesmal trifft es vor allem Bali-Reisende. Seit Tagen schleudert der Lewotobi Laki-Laki in Indonesien Asche kilometerweit in den Himmel und sorgt für Flugstreichungen, die auch einige Österreicher kalt erwischen könnten. Urlauber, die sich auf Sonne, Strand und Entspannung gefreut haben, bangen nun um den pünktlichen langersehnten Start in die Ferien – bzw. um ihre Heimreise.
Dutzende Flüge gestrichen
Mehrere Fluglinien haben Dutzende Flüge von und zur Ferieninsel Bali gestrichen, darunter Virgin Australia, Air Asia sowie Tigerair aus Singapur. Allein am Dienstag betraf das 34 Flüge. Die Entscheidung wurde aus Sicherheitsgründen wegen der immensen Aschemassen über dem Feuerberg getroffen, hieß es.
So teilte etwa die australische Airline Jetstar mit, dass „der Flugbetrieb von und nach Bali derzeit nicht sicher“ sei. Die Situation werde aber genau beobachtet. Sobald sich die Lage bessere, würden die Flüge vom und zum Flughafen Ngurah Rai im balinesischen Denpasar wieder aufgenommen.
Der Flugbetrieb von und nach Bali ist derzeit nicht sicher.
Mitteilung der australischen Airline Jetstar
Der lokale Luftverkehr ist schon länger betroffen. Erst schlossen zwei kleine Flughäfen auf Flores, dann traf es den internationalen Flughafen in Labuan Bajo. Die gesamte Region liegt unter einer dicken Ascheschicht.









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