Warum die burgenländischen Leitbetriebe die Kernsubstanz des Wohlstandes bilden und jeder Euro doppelt so viel wert ist.
Sie sind der Motor der heimischen Wirtschaft für Wachstum und Fortschritt: Die burgenländischen Leitbetriebe haben nicht nur starke direkte Auswirkungen auf die regionale, sondern auf die gesamtösterreichische Wirtschaft. Eine Studie des Industriewissenschaftlichen Instituts (IWI) im Auftrag der Industriellenvereinigung (IV) Burgenland, untersuchte bei 15 Unternehmen mit Sitz im Burgenland bedeutende indirekte Effekte aufgrund ihrer Zusammenarbeit mit Lieferanten, Dienstleistern, Partnern oder Kunden.
6347 Beschäftigte im Burgenland
Insgesamt erwirtschafteten die burgenländischen Leitbetriebe mit ihren Filialen in Österreich im Vorjahr 4,97 Milliarden Euro an Produktionswert und 6,05 Milliarden Euro an Umsatzerlösen. Die Bruttowertschöpfung, die geschaffen wurde, beträgt 1,78 Milliarden Euro. Im Jahr 2023 sicherten die 15 Leitbetriebe in Österreich 11.621 Jobs ab, allein im Burgenland waren es 6347. In Summe sind diese Leitbetriebe für bis zu 940 Millionen Euro an Gehaltszahlungen verantwortlich.
Wie wichtig die Leitbetriebe für die Region und den Wirtschaftsstandort Österreich sind, unterstreicht Studienautor Herwig Schneider: „In der modernen Volkswirtschaft ist alles verknüpft. Wenn die Unternehmen erfolgreich sind und mit anderen kooperieren, kann der Wohlstand wachsen. Oft hängen 500 bis 800 Klein- und Mittelbetriebe dran, die von den Großen mit Aufträgen versorgt werden. So wird jeder Euro doppelt so viel wert.“
125 Sub-Firmen profitieren
Matthias Unger von der Unger Steel Group nennt ein konkretes Beispiel: „Wir beschäftigen in Österreich 1600 Mitarbeiter, in den Bezirken Oberpullendorf, Güssing und Oberwart 400. Dort erbringen 125 externe Firmen Sub-Leistungen.“
Ohne die Leitbetriebe aus der Industrie gehe es einfach nicht, meint IV-Burgenland-Präsidentin Heidi Adelwöhrer. „Umso wichtiger ist es daher, dass die Politik für die richtigen Rahmenbedingungen sorgt, damit diese Unternehmen an ihren Standorten im Burgenland bleiben.“
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