Podium in Sölden

Darum spielt ÖSV-Erfolgstrainer gerne den Clown

Ski Alpin
27.10.2024 07:15
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Der dritte Platz von Julia Scheib in Sölden soll für das Riesentorlauf-Team des ÖSV erst der Anfang gewesen sein. „Sie ist befreit gefahren und hat gezeigt, was sie kann – und wir können noch viel mehr“, meinte der neue Gruppentrainer Christian Perner, der laut eigener Aussage gern den Clown spielt.

Er ist ein Mitgrund, warum bei Scheib der Knoten bereits aufging und auch bei ihren Kolleginnen der Turnaround gelingen soll. „Ihr werdet noch viel Freude haben mit uns“, versicherte Perner.

Christian Perner mit Julia Scheib
Christian Perner mit Julia Scheib(Bild: GEPA)

Der Steirer ist erst seit vergangenem Frühling an Bord. „Ich war immer überzeugt, die können alle Ski fahren. Wir müssen nur die richtigen Hebel bewegen, dann werden wir noch viel weiter kommen“, sagte der erfahrene Trainer, der zuvor im Europacup den männlichen Nachwuchs betreut hatte. „Jeder hat gelacht, weil ich gesagt habe, ich gehe zu den Damen. Ich habe gesagt: Wer zuletzt lacht, lacht am besten!“

Lachen ist eine Facette, die unter Perner offenbar eine größere Rolle spielt als zuletzt. „Der Christian hat sicher einen guten Schwung ins Team gebracht. Abseits vom Skifahren hat er einen Schmäh drauf“, sagte Scheib. „Es macht Spaß mit ihm zu arbeiten.“ Perner selbst meinte, er spiele gerne den Clown, wenn es der Stimmung diene.

Christian Perner
Christian Perner(Bild: GEPA)

Durststrecke endlich beendet
Am 7. März 2016 hatte Österreich durch Eva-Maria Brem zuletzt bei einem Frauen-Riesentorlauf triumphiert. Niemand weiß, wann es wieder so weit sein wird – doch die Hoffnung, dass es bald sein könnte, ist seit Samstag merklich gewachsen. Und das, weil mit diesem Datum eine andere Durststrecke überwunden wurde: In Sölden erlöste Scheib die Österreicher mit dem ersten Weltcup-Podest im Riesentorlauf seit einem dritten Platz von Katharina Liensberger 2019 in Lienz.

„Die anderen haben natürlich auch etwas mitgespielt, das darf man nicht vergessen. Aber Fakt ist, dass jetzt diese Diskussion über die podiumslose Zeit einmal vorbei ist. Es ist ein super Start, aber jetzt heißt es halt weiter dranbleiben“, sagte Frauen-Cheftrainer Roland Assinger, der sein Amt vor eineinhalb Jahren angetreten hatte. Hinter Scheib, die im ersten Durchgang einen schweren Patzer eingebaut hatte, klassierte sich mit Liensberger als Achte eine weitere Österreicherin in den Top Ten. Stephanie Brunner belegte den 14. Platz.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ski Alpin
27.10.2024 07:15
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung