Julia Eistert hat keine leichte Saison hinter sich. Ihre Bandscheibenprobleme zwangen sie zu langen Pausen. Vor den ersten Bewerben der neuen Saison hat sie allerdings viel Hoffnung und setzt den Fokus voll und ganz auf das Fechten.
„Ich habe in den ersten Wochen sehr viel geschlafen, es war eine große Umstellung für mich“, lacht Julia Eistert. Denn die Fechterin hat ihr Training geändert, fokussiert sich jetzt voll und ganz auf den Sport. Das kann sie einerseits, weil sie ihren Bachelor in Anglistik und Amerikanistik abgeschlossen hat. „Ich mache jetzt zwar den Master in Sprachwissenschaften, aber das läuft eher nebenbei. Der Fokus liegt vier Jahre auf Fechten“, sagt die 22-Jährige. Andererseits, weil die Salzburgerin – wegen ihrer Leistungen und einigen Karriereenden – ins Nationalteam aufgenommen wurde. „Ich habe jetzt nach Absprache mit Trainer Moritz Hinterseer Früh- und Spezialtraining“, freut sie sich über große Entwicklungen.
Dadurch hat es sich ergeben, dass sie im Olympiazentrum in Rif fünfmal pro Woche gemeinsam mit Fecht-Aushängeschild Lilli Brugger trainieren kann. Dort bereiten sich die beiden auf den ersten Weltcup in Tunis (Tun) Ende November vor. „In Rif gibt es so viele Möglichkeiten, es ist wirklich cool.“
U23-EM als Ziel
„Ich möchte in dieser Saison auch wieder zur U23-EM fahren“, gibt sie klar vor. Dort war sie zwar Ende Mai schon, allerdings ohne ausreichende Vorbereitung. Das komplette erste Halbjahr hatte Eistert nämlich mit ihren Bandscheiben zu kämpfen, nachdem sie im Jänner operiert worden war. „Damit habe ich zum Glück gar keine Probleme mehr. Aber einmal pro Woche gehe ich noch zum Physiotherapeuten“, bejubelt die 22-Jährige schon vor dem ersten Bewerb einen persönlichen Sieg.
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