Zu einem Gefahrgut-Einsatz musste die Feuerwehr am Dienstagvormittag in Kirchbichl im Tiroler Unterland ausrücken. In einem Lkw war aufgrund eines ruckartigen Bremsmanövers Schwefelsäure ausgetreten. Letztlich konnte Schlimmeres verhindert werden – verletzt wurde niemand.
Ein 29-jähriger Lkw-Fahrer sollte am Dienstagvormittag eine Firma in Kirchbichl beliefern. Beladen war der Transporter mit insgesamt 36 Kanistern Natriumhydroxidlösung sowie 48 Kanistern Schwefelsäure.
Aufgrund eines Bremsmanövers löste sich ein Kanister mit Schwefelsäure.
Die Polizei
Die Lieferung sei laut Polizei ordnungsgemäß mit Ladungsstangen im Lkw gesichert gewesen. Jede Palette war zusätzlich mit einer Plastikfolie umgeben. Als der Lenker dann rückwärts bergab zum Firmenareal fuhr, passierte es: „Aufgrund eines Bremsmanövers löste sich ein Kanister mit Schwefelsäure. Er fiel um und platzte im oberen Bereich auf“, so die Ermittler.
Arbeiter setzte Notruf ab
Beim Entladen bemerkte ein Arbeiter die ausgetretene Schwefelsäure – mehrere Liter – und setzte sofort einen Notruf ab. Die alarmierte Feuerwehr konnte schließlich Schlimmeres verhindern. Sie sicherte die Ladung und säuberte die Laderampe. „Durch den Austritt der Schwefelsäure entstand keinerlei Schaden und Gefahr für die Umwelt“, so die Polizei abschließend.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.