Israels Militär und Geheimdienste kämpfen im Libanon gegen die vom Iran unterstützte Terrormiliz Hisbollah: Explodierende Pager, Drohnenangriffe und Luftschläge gingen der Entsendung von Bodentruppen voraus und gipfelten in der Tötung des Hisbollah-Führers Nasrallah. Ein Angriff stach dabei aber hervor und sorgt für Spekulationen über eine neue Waffe.
Das Auto blieb äußerlich nahezu unbeschädigt: Nur ein kreuzförmiger Riss in der Windschutzscheibe verrät, dass ein israelisches Projektil auf ein Mitglied der Hisbollah abgefeuert wurde, das nun außerhalb des Autos mit schweren Blutungen medizinisch versorgt wird. Ein Blick auf den Fahrersitz zeigt jedoch schwere Schäden am Interieur. Das Lenkrad wirkt, als wäre es regelrecht in zwei Teile zersägt worden. Spuren einer Explosion sind nicht zu sehen. Was für eine Waffe ist da in Beirut eingeschlagen? Die Folgen der Attacke ähneln jenen US-amerikanischer Drohnenschläge auf Top-Terroristen der Al Kaida, bei denen mit Messern gespickte Raketen eingesetzt worden sein sollen. Krone+ begibt sich auf Spurensuche.
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