Es geht wieder los! Am Montag durften endlich wieder Badegäste in das 60 Millionen Euro teure Paracelusbad. Vor allem die Salzburger Schüler litten unter der 14 Monate dauernden Sperre.
„Cool!“, riefen Emma, Kaya und Leonardo, bevor sie vom Sprungturm abhoben. Sie genossen am Montagmorgen die frisch befüllten Becken des Paracelsusbades. Das Salzburger Pannenbad war wegen Baumängel und Gefahr in Verzug seit Juli 2023 gesperrt. Das Schulschwimmen erlebte eine Durststrecke.
Öffnung nur vorübergehend
Das Bad bleibt jetzt einige Monate offen, dann sperrt es wieder monatelang zu, während die Decke saniert wird. Um Gefahren zu bannen, wurde ein Netz unter der Deckenkonstruktion befestigt. Die komplizierte Konstruktion, Rechtsfragen und Bürokratie hatten dazu geführt, dass monatelang alles stillstand.
Viele Kinder und Jugendliche kamen außerhalb der Sommerzeit kaum zum Schwimmen. Umso größer war unter ihnen die Freude in den hohen Hallen im Kurgarten. Auf vier Bahnen konnten sie Kraulen, Brustschwimmen, Rückenschwimmen – und vor allem von den Sprungbrettern ins kühle Nass springen.
Kaum Andrang an der Kasse
Unter den Augen von Betriebsleiter Sönke Eckl-Henningsen ging der Start los. Der Andrang hielt sich aber in Grenzen. Nach den Schulklassen kamen nur zaghaft die erwachsenen Gäste ins Bad. Am Eingang hing sogar noch ein Schild, das darauf hinwies, das Bad sei gesperrt.
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