Die Initiative die „Unversiegelten“ übergab im Zuge einer Demo ein „Betonbild“ an die Gemeinde Zurndorf.
Die Verbauung und das „Zubetonieren“ waren im Wahlkampf wichtige Themen. Auch im Burgenland gibt es Projekte, die in der Kritik stehen – etwa das Zentrallager der Firma XXXLutz in Zurndorf. Zuletzt erhielt es von Greenpeace die Negativ-Auszeichnung als „Betonschatz“.
Tür offen für weitere „Sünden“
Dies war der Anstoß für die Initiative „Die Unversiegelten“, um ein künstlerisches Zeichen gegen die Verbauung im Bezirk zu setzen. Der Protest richtet sich nicht nur gegen das Zentrallager, sondern auch gegen weitere – teils geplante – „Sünden“. Projekte wie das Zentrallager hätten die Tür aufgemacht für ähnliche Bauten: „Wenn einer anfängt, geht es los“, sagt Werner Hertel von den „Unversiegelten“. Man wolle aufzeigen, welche Naturschätze noch in Gefahr seien. Hertel verweist dabei auf Korridore für Zugvögel und Tierwanderungen.
Bild aus Beton
An die 25 Menschen nahmen an der Aktion teil. Im Zuge der friedlichen Demonstration wurde auch ein „Betonbild“ mit dem Titel „Natürl“ an einen politischen Vertreter der Gemeinde Zurndorf übergeben. Das Bild besteht aus Beton, ein klein wenig Grün und wiegt mehrere Kilogramm.
Das Möbellager verfügt über 120.000 Quadratmeter Gebäudefläche. Im Endausbau soll es 320 Mitarbeiter haben.
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